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Schlank durch die Weihnachtszeit

    Die Weihnachtszeit ist eine besondere Zeit, die wir alle genießen möchten. Besonders für Patienten, die abnehmen möchten, stellen sich häufig die folgenden Fragen, die wir Ihnen gerne beantworten möchten:

Warum nehmen wir im Winter zu?
Im Winter ist es kalt und wir haben ein größeres Verlangen nach warmen Getränken wie Kakao oder Glühwein, Süßigkeiten und deftigen Speisen. Auch das verlockende Angebot an Weihnachtsgebäck und Süßigkeiten ist schon ab Oktober größer als im Rest des Jahres. Wenn die Tage kürzer, dunkler und kälter werden, empfinden viele Menschen nicht mehr das Bedürfnis, das Haus zu verlassen. Sie bewegen sich weniger und treiben auch weniger Sport an der frischen Luft. Dies kann insgesamt zu einer Einschränkung des Energieverbrauchs führen. Bei vielen Menschen ist deshalb der Kalorienverbrauch im Winter niedriger als die Zufuhr, so dass sie zunehmen       

     Was sind die größten Fett- und Kalorienfallen in der Weihnachtszeit?
Deftige Braten und Gans, Kartoffelpuffer, Christstollen, Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine, Kakao und Glühwein, um nur ein paar Beispiele zu nennen. So enthält eine Portion Gänsebraten (200g) 38 g Fett und 526 kcal. Auch 100 g Domino-steine könnten mit 17 g Fett und 414 kcal die Energiebilanz aus dem Gleichgewicht bringen. Zwei Gläser Glühwein enthalten durchschnittlich 59 g Zucker und 428 kcal.

Mit welchen Tipps kann man diese Fallen umgehen?
Die traditionelle Gans kann man eventuell ohne Haut verzehren. Lecker, leicht und kalorienarm ist eine Forelle als Ersatz beim Weihnachtsmenü. Auch die Knödel kann man durch Kartoffeln ersetzen. Wenn das Weihnachtsmenü mit einer schmackhaften Gemüsesuppe oder einem frischen und knackigen Salat startet, kann der Hauptgang kleiner ausfallen. Wenn Sie auf die Sättigung achten, wird es Ihnen leichter fallen, eine geeignete Portionsgröße zu essen. Reste müssen nicht direkt oder am gleichen Tag gegessen werden, sondern können auch in den Tagen zwischen den Jahren, den Speiseplan bereichern.

Halten Sie Maß beim Verzehr von Süßem aber vergessen Sie nicht, dass alles was Sie sich verbieten eine magische Anziehungskraft entwickeln kann. Ein Stückchen Weih-nachtsschokolade ist keine Sünde. Um den Überblick nicht zu verlieren, könnte man schon am Morgen überlegen, wie die Ration für den Tag aussehen könnte. Kleine Men-gen Süßigkeiten können Sie sich ohne Reue auf der Zunge zergehen lassen.

Praktische Tipps für die Zubereitung:
Sahne zur Zubereitung von Soßen kann man zumindest zum Teil durch Milch ersetzen. Für Salate ist ein leckeres Joghurtdressing ideal. Stellen Sie Gemüse, Salat und Rohkost in den Mittelpunkt des Weihnachtsmenüs. Schöpfen Sie bei kräftigen Suppen und Braten das Fett vor dem Servieren ab. Besonders gut funktioniert dies bei erkalteten Speisen, die man vor dem Essen wieder erwärmt. Natürlich gehaltenes Geflügel vom Biobauern enthält weniger Fett als Mastgeflügel aus konventioneller Haltung. Beim Kochen und Braten kann Butter durch ein geeignetes Öl mit Buttergeschmack (z.B. Albaöl) ersetzt werden. Dies schmeckt gut und hat ein günstigeres Fettsäurenverhältnis.

Welche Alternativen sind leichter und gesünder?
Wer zum Weihnachtsfest Geflügel servieren möchte, kann durch den Austausch von Ente durch Pute viel Fett (ca. 30 g pro Portion) einsparen. Gleiches gilt für die Forelle im Vergleich zum Lachs, wo Sie bis zu 20 g Fett pro Portion sparen können. Gewürztees sind deutlich energieärmer als Punsch oder Glühwein. Auch Trockenfrüchte können eine gute Alternative zu Lebkuchen oder Spekulatius sein. Zartbitterschokolade enthält weni-ger Zucker als Vollmilchschokolade.

Wie verhalte ich mich auf Weihnachtsfeiern oder auf dem Weihnachtsmarkt? Gehen Sie nie ausgehungert zu solchen Anlässen. Ein Apfel ist eine gute Möglichkeit, den Magen schon vorher etwas zu füllen. Auf Weihnachtsfeiern können Sie das Menü mit einer ungebundenen Suppe oder einem Salat beginnen. Beim Hauptgang nicht den Teller leer essen, sondern bei einer angenehmen Sättigung aufhören. Der Nachtisch könnte dann ein Sorbet oder eine Rote Grütze ohne Sahne anstelle von Schokoladen-mousse oder eines Eisbechers sein. Vermeiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum und bestellen Sie zu jedem Glas Wein eine Flasche Mineralwasser. Suchen Sie auf dem Weihnachtsmarkt leckere Alternativen wie eine Pilzpfanne oder Folienkartoffeln mit Kräuterquark anstatt Bratwurst, Backfisch oder Reibekuchen.

Wie sieht es aus mit Bewegung?
Regelmäßige Bewegung fördert die Fettverbrennung und bringt die Verdauung in Schwung. Auch nach dem Weihnachtsmenü ist ein Spaziergang eine gute Möglichkeit, um den Kreislauf und den Stoffwechsel anzuregen. Bei den meisten Menschen führt die regelmäßige Bewegung an den Weihnachtsfeiertagen zu einer Verbesserung des Wohl-befindens.

Wie wichtig ist Trinken?
Eine Flüssigkeitszufuhr von 1,5 - 2 Litern täglich ist dringend erforderlich, da durch die Heizungsluft die Schleimhäute leichter austrocknen. Doch trinken Sie mit Verstand und ersetzen Sie alkoholische Heißgetränke und Kakao häufiger durch Weihnachtstees. Reichlich kalorienfreie Getränke wie Mineralwasser und ungesüßte Tees bzw. eine heiße Zitrone sind ideale Wintergetränke.

Die Weihnachtszeit beginnt erst am 1. Advent und nicht im Oktober, wenn wir das erste Weihnachtsgebäck in den Supermärkten finden. Bedenken Sie auch, dass man nicht zwischen Weihnachten und Neujahr sondern zwischen Neujahr und Weihnachten sein Gewicht reguliert. Wer über die Weihnachtstage das Gewicht hält oder 1-2 kg zunimmt, wird dies bei einem gesunden Lebenswandel und regelmäßiger Bewegung in den ersten Wochen des neuen Jahres ganz ohne große Mühe wieder abbauen. Bleiben Sie entspannt und genießen Sie bewusst und mit mehr Ruhe diese schöne Zeit im Jahr.


 
 
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